Immer diese Fremdworte

Wer heute noch ein Lexikon besitzt kann sich glücklich schätzen, Wir leben in einer Welt der Fremdworte. Nicht selten liest man für ganz alltägliche Dinge nur noch fremd klingende Bezeichnungen. Mit dem Computer wird es zwar leichter, viele dieser Worte zu verstehen, aber es bleibt die Frage, warum keine deutschen Begriffe verwendet werden können. Eine schicke Frau nennt man heute gestylt, feurig scharfes Chilli ist einfach nur hot, und die gute alte Eisenbahn verkommt zum Raillway. Wer sich noch durchfindet im Wirrwar der ausländischen, meist englischen Bezeichnungen kann sich glücklich schätzen. Während aus dem Radio Songs erklingen, kann man sich zum morgendlichen Latte gemütlich die neusten News der Morgenpress zu Gemüte führen. Und wenn man dann nebenbei noch seine Cheesecreme auf den Risechip schmiert, sieht man vielleicht gegenüber den Nachbarn mit seinem Coupe in die City fahren, wo er einem Job nachgeht. Seine Frau zieht dann noch die Stores zu um weiter zu relaxen oder sich einen Tee mit Tropicfruit zu gönnen. Wir backen keine Torten mehr sondern Brownies, Muffins und Cupcakes. Ebenso selten besäuft sich heute noch jemand, wir gennehmigen uns bestenfalls einen Drink den wir viel zu teuer im nächsten Storage erstanden haben. Verleitet werden wir dazu nicht emrh von Werbekampagnen, nein sondern Public Relation, welche im einheitlichen Corperate Identity und auf riesiger Sign-Ware bei uns ein Brainstorming verursacht. Alles verstanden? Nun man könnte das sicher endlos fortsetzen, aber brauchen wir das wirklich? Sicher klingt die Sprache jung, frisch und soll animieren, aber wo bleibt die gute deutsche Sprache?

 

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